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Ausgelassene Feierstimmung beim Oktoberfest der SGO

Bericht aus dem Kronberger Boten

Oberhöchstadt - (sa) Ursprünglich sind gelb und blau die Farben der SG Oberhöchstadt (SGO). Beim diesjährigen Oktoberfest der SGO jedoch wurde das Vereinsheim des Fußballclubs durchweg von blau und weiß beherrscht und dem Stimmungsbarometer keine Grenzen gesetzt. Spaß hatte wohl jeder der zahlreichen Gäste an diesem Abend. Sogar Bürgermeister Wilhelm Kreß (SPD) schaute auf ein kühles Getränk vorbei.

Mit blau-weißen Tischdecken, Lampions und vielen bunten Lichtern zeigte sich das Vereinsheim ganz im bayrischen Stil. Trachtenmoden vieler Besucher sowie bajuwarische Stimmungsmusik komplettierten das Oktoberfest. Trotz der kalten Temperaturen wurde es im Pavillon rund um das Vereinsheim bald warm. Einiges zu tun hatten die freiwilligen Helfer hinter der Theke, Bier floss beinahe ununterbrochen aus den Zapfhähnen. Zünftiges hatte die Speisekarte zu bieten: Brezeln, Krautsalat und auch weit nach zwölf Uhr mittags schmeckte die Weißwurst noch. Stolz und mit einem Augenzwinkern präsentierte Klaus Lenz, Pressewart der SGO, ein neues Mitglied des Vereins: eine Holzkuh, mit der das Melken geübt werden konnte. "Wir sind eine große Familie, nun ist eine Kuh dazu gestoßen", meinte Lenz gut gelaunt. Er hatte sich die Holzkuh von einem Bauernhof in Obereschbach geliehen. Wieviel Wasser kann man in einer Minute in den Eimer melken? Dies war die Frage des Abends, die beinahe jeder Besucher zu beantworten versuchte. Vor allem mit zunehmender Stunde und ansteigendem Alkoholpegel entwickelte sich der Wettbewerb zur Gaudi schlechthin.

Viel zu lachen gab es auch beim berühmten Nagelklopfen, bei dem kleine Eisennägel durch einem Hammer mit so wenig Schlägen wie möglich in einen Holzstamm befördert werden mussten. Eigentlich nicht sonderlich schwer, wäre da nicht das Hindernis gewesen, dass der Hammer von innen ausgehöhlt war und so lediglich die schmalen Außenwände zum Schlagen zur Verfügung standen.

Besonders Trinkfeste hielten es beim Oktoberfest bis in die frühen Morgenstunden aus. Beschwerden wegen Lärmbelästigung seitens der Anwohner gab es nicht. "Mit unseren Nachbarn pflegen wir ein sehr gutes Verhältnis. Zu solchen Veranstaltungen, bei denen es etwas lauter zugehen könnte, sind sie stets herzlich eingeladen", so Lenz.


Wieviel Wasser kann man in einer Minute in den Eimer melken? Dies war die Frage des Abends, die beinahe jeder Besucher zu beantworten versuchte. Um das zu erfahren musste das neue Mitglied der SGO herhalten. Foto: privat